Sicherheit in Rom · So schützen Sie sich richtig

Sicherheit in Rom. Das Zentrum von Rom ist grundsätzlich sicher. Trotzdem müssen Sie vorsichtig sein, wie in jeder Stadt. Wir erklären Ihnen, wo es in Rom gefährlich sein kann und wie Sie sich schützen. Sehen Sie ein Video zu den Bettlern in Rom.

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Taschendiebe

Taschendiebe suchen Orte mit Menschenansammlungen oder Orte, an denen die Besucher abgelenkt sind. Sie arbeiten meistens in Gruppen. Die Wertsachen, die Ihnen gestohlen werden, werden sofort an weitere Mitglieder der Gruppe weitergegeben und sind für immer verschwunden. Taschendiebe schlagen in überfüllten Autobussen zu und beim Einsteigen in die Metro. Sie vermeiden, mit dem Opfer bis zur nächsten Haltestelle fahren zu müssen und bestehlen Sie daher zumeist entweder beim Einsteigen oder beim Aussteigen. Besonders beliebt bei Taschendieben sind die Metrolinien A und B sowie die Buslinien 40 und 64 zwischen dem Hauptbahnhof und dem Vatikan.

Taschendiebe bemerken sehr genau, wann Sie abgelenkt sind. Während Sie sich Waren auf dem Markt anschauen, am Fahrkartenautomaten herauszufinden versuchen, welches Ticket Sie kaufen müssen oder den Blick von der Engelsbrücke bestaunen, werden Sie ein leichtes Opfer.

Man kann nicht unbedingt erkennen, ob der distinguierte ältere Herr neben Ihnen ein Taschendieb ist oder die Gruppe 8-14 jähriger Kinder, die möglicherweise von einem Musikspieler begleitet werden.

Sicherheit in Rom Taschendiebe Minderjährige
Gruppe minderjähriger Taschendiebe am Busbahnhof Termini

Möglicherweise begegnen Sie Kindern, die ein unleserliches Schild hochhalten, und während Sie versuchen, es zu entziffern, sind Ausweise und Geldbörse weg. Insbesondere in den öffentlichen Verkehrsmitteln treiben sich Banden von Minderjährigen herum. Sie können von den Behörden kaum belangt werden, da die Kinder zumeist noch nicht strafmündig sind.

Dieben verkleiden sich auch als Rucksacktouristen und fragen Sie, umständlich mit dem Stadtplan hantierend, nach dem Weg.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand anrempelt oder Ihnen jemand auf die Füße tritt. Während Sie abgelenkt sind, lässt ein anderer Ihr Geld und Telefon verschwinden.

Vorsichtig sein sollten Sie im Umgang mit Menschen, die Ihnen an den Fahrkartenautomaten Hilfe anbieten und mit Wahrsagerinnen, die Ihren wertvollen Ring in einer Vielzahl von Unterröcken verschwinden lassen.

Auch von netten Studenten, die um eine Unterschrift gegen AIDS, COVID oder gegen die Ungerechtigkeit auf der Welt bitten, sollten Sie Abstand halten.

Bettler

Bettler knien oft in erbarmungswürdigen Positionen mitten auf dem Gehweg. Oft stehen kriminelle Organisationen hinter ihnen.

Lassen Sie sich nicht anbetteln und fangen Sie nicht an, nach Ihrer Geldbörse zu kramen, sie ist dann wahrscheinlich nicht mehr lange bei Ihnen. Hantieren Sie nie vor Unbekannten mit der Geldbörse herum.

Machen Sie sich selbst ein Bild von den Bettlern, die sich um Ihre Aufmerksamkeit bemühen. Das Video wurde am Ausgang vom Petersdom aufgenommen:

Le mendicanti gobbe litigano a San Pietro e la schiena si raddrizza

Betrüger

Betrüger sind gute Geschichtenerzähler. Er wurde bestohlen und braucht nun das Geld für eine Fahrkarte. Aber er hat eine wertvolle Uhr, die er Ihnen zu einem Spottpreis anbietet. Natürlich möchten Sie gerne helfen und geben ihm 50 oder 100 Euro für das wertvolle Teil. Später werden Sie entdecken, dass es nicht mal 5 Euro wert ist.

Ein Vertreter bleibt auf der Ware sitzen, die ein Geschäft bestellt und nicht abgenommen hat. Er zeigt Ihnen wertvolle Hemden und Anzüge und Sie können den Preis bestimmen. Zumeist bieten Sie zuviel. Ansonsten geht er einfach und nimmt die Ware wieder mit.

Verhaltensregeln

Einige allgemeine Sicherheitsregeln lauten:

Lassen Sie sich nicht von Unbekannten ansprechen

Viele Straßenverkäufer fragen Sie, wie es Ihnen geht, wo Sie herkommen oder strecken Ihnen zur Begrüßung die Hand aus. Ignorieren Sie sie und gehen Sie einfach weiter. Geben Sie niemandem die Hand! Lassen Sie sich nicht aufhalten und bleiben Sie nicht stehen!

Exponieren Sie sich nicht mit Wertsachen

Sicherheit in Rom Taschendiebe

Behängen Sie sich nicht wie ein Weihnachtsbaum mit Schmuck, Fotoapparaten und Handtaschen. Auch Brustbeutel verschwinden gerne durch die sich gerade schliessende Tür des Metrozuges. Alles sollte so stabil sein, dass es sich nicht einfach abreissen lässt. Taschen und Handtaschen sollten verschließbar und verschlossen sein.

Lassen Sie Ihre Sachen nicht herumliegen. Hängen Sie im Restaurant nicht Ihre Taschen über einen Stuhl und lassen Sie Ihre Einkaufstaschen nicht unbeaufsichtigt.

Spielen Sie nicht mit dem Mobiltelefon oder mit sonstigen elektronischen Geräten herum

Wenn Sie sie noch länger behalten wollten bewahren Sie sie unzugänglich auf. Wenn Sie sie benutzen, halten Sie sie fest in der Hand.

Lassen Sie nicht erkennen, wo Sie Geld, Dokumente und Telefon aufbewahren

Sie sollten jederzeit selber Zugriff haben und fremden Zugriff verhindern können. Wenn Sie die Brieftasche in der Hosentasche aufbewahren, stecken Sie die Hände in die Taschen bei Menschenansammlungen, im Bus und in der Metro.

Stehen Sie in der Metro nicht dicht an der Tür

Ein Klassiker ist, dass Ihr Eigentum zusammen mit dem Dieb durch die sich schliessende Tür der Metro verschwinden. Vielleicht lächelt Ihnen der Dieb dann von aussen auch noch freundlich zu oder schneidet Grimassen, nachdem er Ihnen zuvor den Brustbeutel oder die Handtasche abgerissen hat.

Vorbereitung

Damit Sie in Rom nicht überall mit Geld oder Kreditkarten herumhantieren müssen, sollten Sie die notwendigen Eintrittskarten und die Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel schon im Voraus kaufen. Sie sparen damit in Rom wertvolle Zeit und verringern das Risiko, in Rom bestohlen zu werden.

Sie können alle Eintrittskarten, Touren und Fahrkarten online kaufen und auf Ihrem Mobiltelefon speichern. Egal ob Petersdom, Kolosseum oder Hop on hop off Busse, es genügt überall, Ihr elektronisches Ticket vorzuzeigen.

Autodiebe

Leider kommt es in Rom auch häufig zu Einbrüchen in Autos und zu Diebstählen von Autos. Insbesondere Autos mit ausländischen Kennzeichen ziehen Diebe magisch an. Lassen Sie daher keine Wertsachen im Auto und lassen Sie erkennen, dass sich nicht im Auto befindet.

Besonders beliebt bei Dieben sind Campingfahrzeuge. In Rom kommen immer wieder Camper abhanden. Parken Sie Ihren Camper daher nicht unbeaufsichtigt und buchen Sie für Ihren Aufenthalt ein offizielles Campinggelände.

Gefährliche Gegenden

Unangenehm kann es nach Mitternacht in Trastevere werden. Oft kommt es zu Streit und Schlägereien zwischen Betrunkenen. In der extremen östlichen Peripherie rund um die Via Casilina und die Via Tiburtina sollten Sie nicht unbedingt in der Nacht spazieren gehen und auch nicht in Grünzonen wie der Pineta Sacchetti.

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