Christi Himmelfahrt in Rom · Vatertag

Christi Himmelfahrt in Rom. Das verlängerte Wochende Mitte Mai ist die ideale Gelegenheit für einen Kurztrip nach Rom. Welche Regeln in Rom gelten, lesen Sie in unserem immer aktuellen Artikel zum Coronavirus in Rom.

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Für die Einreise nach Italien aus der EU müssen Sie sich voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen und eine Erklärung (als pdf herunterladen und nur ersten zwei Blätter ausdrucken) mitführen, woher Sie mit welchem Transportmittel kommen und dass Sie in den letzten 48 Stunden negativ getestet worden sind.

Christi Himmelfahrt in Rom

Himmelfahrt ist in Rom und in ganz Italien kein Feiertag. Nur in Südtirol wird Christi Himmelfahrt am Donnerstag gefeiert. In den deutschen Kirchen in Rom gibt es Messfeiern zu Himmelfahrt.

Ansonsten ist das Kirchenfest zu Christi Himmelfahrt auf den nachfolgenden Sonntag verschoben. Am Donnerstag ist in Rom daher alles ganz normal geöffnet.

Tipps für den Kurztrip

Für den Kurztrip nach Rom haben wir einige Vorschläge in Drei Tage in Rom zusammengestellt. Sie finden Tipps, wie Sie den Anreisetag und den Abreisetag organisieren können sowie Vorschläge, wie Sie die Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten mit Shopping und kulinarischen Genüssen kombinieren können.

Informationen zu Veranstaltungen, Öffnungszeiten, Klima und Kleidung finden Sie in unserem Artikel Mai in Rom.

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Messfeiern

Wer zum Feiertag in die Kirche gehen möchte, findet am Donnerstag eine Messe zum Hochfest Christi Himmelfahrt in der deutsche Pfarrkirche Santa Maria dell’Anima, gleich hinter Piazza Navona, um 18 Uhr. Die deutsche evangelisch-lutherische Gemeinde feiert einen ökumenischen Gottesdienst um 19 Uhr in der Christuskirche in der Via Sicilia 70.

Vatertag in Rom

Der Vatertag wird in den meisten Ländern an unterschiedlichen Daten gefeiert. So fällt er in Deutschland mit Christi Himmelfahrt zusammen, Rauch geht auf über dem Grill und es gibt viel Bier.

In Österreich wird der Vatertag am 2. Sonntag im Juni gefeiert, in der Schweiz fast garnicht.

In Italien ist der heilige Josef das Vorbild aller Väter – warum auch immer – und so wird in Italien der Vatertag an seinem Namenstag am 19. März gefeiert. Man hat den Eindruck, dass ein Drittel aller italienischen Männer Giuseppe heisst. Das ist zwar nicht ganz so, aber der Vatertag ist doch eine ganz gute Erinnerungshilfe, um jemandem zum Namenstag zu gratulieren.

Tatsächlich sind die Giuseppe in Sizilien 18%, in der Lombardei 15%, in Kampanien 11%, ansonsten liegen sie überall unter 10% der Bevölkerung. Insgesamt stehen Josef und Maria noch auf Rang 1 der Vornamen der älteren Bevölkerung in Italien. Im Jahr 2019 waren sie jedoch nicht mehr unter den ersten 10 Geburtsnamen vertreten. Bei den Jungs lag Leonardo mit 3,64% auf Platz 1 vor Francesco und Lorenzo, bei den Mädchen Sofia mit 2,87% vor Aurora und Giulia.

Die Abschaffung von Himmelfahrt

In Deutschland, Österreich und in der Schweiz gibt es einige herrliche Brückentage am Donnerstag, die zu einem Kurzurlaub einladen, Christi Himmelfahrt und in vielen Bundesländern bzw. Kantonen auch Fronleichnam. In Rom gibt es die nicht.

Immer wieder werden wir gefragt, wie das möglich ist. Italien sei doch ein katholisches Land, der Papst sitzt in Rom – wie kann es da sein, dass Christi Himmelfahrt in Rom nicht gefeiert wird?

Es war im Jahr 1977 und Italien befand sich in einer seiner zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Krisen. Die Gewerkschaften waren von den Kommunisten dominiert, die mit der Kirche ohnehin nicht viel am Hut hatten und die Unternehmen wollten die Produktivität anheben, indem die Feiertage unter der Woche und damit auch die Brückentage abgeschafft wurden. Dafür boten die Unternehmen den Gewerkschaften eine Art Produktivitätsprämie an. Somit wurden der 6. Januar, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und das Fest Peter und Paul abgeschafft.

Im Jahr 1985 wurde der 6. Januar als Fest wieder eingeführt. Die Bevölkerung liess sich dieses Fest nicht so einfach nehmen, an dem die Kinder in Italien traditionell von der „Befana“, der Hexe, Geschenke erhalten. Außerdem hatten die Händler protestiert gegen die Abschaffung der Tradition der Befana.

Auch das Fest Peter und Paul am 29. Juni hat in Rom überlebt, da die beiden die Stadtpatrone sind.

Christi Himmelfahrt ist allerdings in Vergessenheit geraten, ebenso wie Pfingstmontag und Fronleichnam.

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