Fahrradverleih Rom Fahrradtouren

Rom mit dem Fahrrad entdecken: Ein unvergessliches Abenteuer!

Radfahren in Rom ist eine faszinierende Art, Geschichte und Kultur zu entdecken. Radtouren durch die verwinkelten Gassen und auf antiken Wegen bieten einzigartige Erlebnisse.

Rom mit seinen verwinkelten Gassen, verkehrsberuhigten Zonen sowie den zahlreichen Parks und dem grünen Umland hat für Fahrradfahrer viel zu bieten. Was Sie in Rom mit dem Fahrrad unternehmen können, erfahren Sie hier.

Fahrräder mieten

Ein Fahrrad zu mieten ist eine gute Methode, die historischen Straßen Roms und seiner Umgebung zu erkunden. Die Fahrradverleiher bieten eine große Auswahl an gut gewarteten Fahrrädern für Einzelreisende, Familien und Gruppen. Die Mietdauer reicht von einer Stunde bis zu mehreren Tagen.

Das Fahrrad sollte jedoch nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Mieten Sie das Fahrrad also nur für eine Tour und wählen Sie ansonsten Bike-Sharing-Lösungen.

Für diejenigen, die ein geführteres Erlebnis suchen, sind Fahrradtouren durch Rom eine beliebte Option. Diese Touren werden von ortskundigen Guides geleitet und führen die Radfahrer auf ausgewählten Routen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, vom Kolosseum und dem Trevi-Brunnen bis hin zu den malerischen Vierteln Trastevere und Monti. Die Teilnehmer können den Nervenkitzel des Radfahrens genießen und gleichzeitig etwas über die reiche Geschichte und Kultur Roms erfahren.

Die Ausflüge in die Umgebung Roms sind wunderschön und sehr interessant, besonders auf der Appia Antica und im Park der Aquädukte. Wer noch weiter fahren möchte, kann den Vulkanhügel von Castel Gandolfo besuchen oder bis ans Meer radeln.

Bike sharing

Zur Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs Rom hat ein Konzept der Mikromobilität entwickelt. Es gibt zwei Anbieter, die E-Bikes und E-Roller zum Minutenpreis anbieten: Dott und Lime. Laden Sie also die Apps herunter, registrieren Sie sich und fahren Sie los.

Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie die Fahrzeuge nur an bestimmten Orten abstellen dürfen, die in der App gekennzeichnet sind, und dass Sie ein Foto von dem abgestellten Fahrzeug machen müssen. Außerdem hat die Stadtverwaltung vorgeschrieben, dass sich nur volljährige Personen registrieren dürfen und die Ausweisdaten angeben müssen.

Radfahren in Rom

Radfahren in Rom kann mit seinen sieben Hügeln und dem vielen Kopfsteinpflaster eine Herausforderung sein. Wenn Sie jedoch Steigungen vermeiden möchten, gibt es flache Wege, auf denen Sie bequem durch die Stadt fahren können. Rom bietet angenehme Fahrradrouten, einschließlich bequemer Möglichkeiten, das Stadtzentrum zu erkunden.

Radwege

Rom Fahrrad Radwegenetz

Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, sollte einen Spaziergang durch das Stadtzentrum, entlang des Tibers oder vom Circus Maximus zur Appia Antica in Erwägung ziehen. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass diese Strecken mit Kopfsteinpflaster übersät sein können. Ruhigere Strecken gibt es entlang des Tibers auf dem Tiber-Radweg, im Zentrum zwischen Piazza del Popolo und Piazza Venezia, vom Kolosseum zur Via Appia Antica und in nördlicher Richtung von der Piazza del Popolo entlang der Via Flaminia zum Tiber.

Tiber Radweg

Rom Fahrrad Tiber Radweg
Tiber Radweg

Der Weg entlang des Tibers ist unglaublich ruhig und malerisch. Er führt ohne Unterbrechung durch die ganze Stadt. Man muss nur den Höhenunterschied zwischen der Stadt und dem Flussufer überwinden und findet viele zentrale Punkte, an denen man leicht wieder aufsteigen kann.

Villen und Parks

Sehr schön sind auch Fahrten durch die römischen Villen und Parks.

Sehr beliebt ist die zentral gelegene Villa Borghese. Dort kann man Räder beim Biopark oder beim Pincio leihen. Auch im Regionalpark der Appia Antica gibt es einen Radverleih, beim Parkbüro an der Bushaltestelle Quo Vadis. Andere große Parks, in denen man die Natur vom Rad aus genießen kann, sind die Villa Pamphili und die Villa Ada.

Im Zentrum

Durch das Stadtzentrum kommt man recht gut mit dem Fahrrad. Da Autos nur mit einer besonderen Berechtigung fahren dürfen, gibt es etwas weniger Verkehr. Dem Verkehr weichen Sie aus, indem Sie die charmanten Gassen abseits der Hauptstraßen erkunden.

Für die Überquerung des Tibers bieten sich einige schöne Fußgängerbrücken an. Beim Ghetto insbesondere die Fahrt über die Tiberinsel, weiter nördlich Ponte Sisto und die Engelsbrücke, weiter im Norden Ponte della Musica beim Olympiastadion und Ponte Milvio.

Straßenverkehr

Die römischen Autofahrer sind in der Regel gegenüber Fahrradfahrern sehr rücksichtsvoll, Unfälle sind selten.

Radfahrer werden normalerweise wie Fußgänger behandelt. Man kann in der Regel Fußgängerzonen durchfahren und auf Gehwegen fahren. Auch die Fahrt in Gegenrichtung durch Einbahnstraßen wird in der Regel nicht geahndet, sofern man am Rand fahrt und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Man kann sich nicht darauf verlassen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer die Regeln einhalten. Ein Auto an einer Kreuzung rechts zu überholen, kann tödlich sein, weil der Fahrer vielleicht ohne Blinken abbiegt und schon gar nicht auf geradeaus fahrende Fahrradfahrer schaut.

Wenn Sie die Fahrbahn auf Zebrastreifen oder bei einer Fußgängerampel überqueren, sollten Sie Schrittgeschwindigkeit nicht überschreiten.

Roms Umgebung

Radfahren in der Umgebung von Rom! In der Umgebung von Rom gibt es wunderschöne Ausflugsziele, die man mit dem Fahrrad erreichen kann, sowohl an der Küste als auch in den Bergen.

Bei Fahrten mit dem Fahrrad auf Landstraßen, insbesondere in den Bergen, sollte man nicht alleine unterwegs sein. Leider kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Todesfolge.

Buchen Sie deshalb lieber eine geführte Tour. In der Gruppe sind Sie sicherer und der Tourleiter wird nach Möglichkeit Strecken ohne oder mit wenig Autoverkehr auswählen.

Unsere Lieblingsstrecken

Besonders schön für Radtouren sind der Park der Appia Antica und der dazugehörige Park der Aquädukte. In diesen Regionalparks gibt es sehr schöne, verkehrsfreie Wege inmitten antiker Überreste.

Leider ist der erste Abschnitt von den Caracalla-Thermen bis zu den Katakomben gepflastert. Wenn man auf der Höhe der Katakomben von der Appia Antica nach links abbiegt, gelangt man in den Parco della Caffarella mit guten Wegen. Auch innerhalb der Katakomben des Calixtus sind die Wege asphaltiert. Nach dem Grabmal der Cecilia Metella wird der Asphalt der Appia Antica immer wieder von Steinplatten unterbrochen, wie sie auf alten römischen Straßen zu finden sind. Sie sollen Autos von der Durchfahrt abhalten. Auf der Appia Antica kann man viele Kilometer bis nach Ciampino fahren.

Eine andere schöne, aber etwas hügelige Strecke führt über die Via Cristoforo Colombo nach Ostia. Die Autos fahren hier sehr schnell, aber es gibt einen breiten Seitenstreifen, auf dem man gut mit dem Fahrrad fahren kann.

Man kann auch mit der Lokalbahn nach Ostia fahren und dann am Meer entlang radeln. Richtung Süden kann man auf weitgehend ebenen Straßen nach Anzio fahren oder an der Via Litoranea zu einem der kostenlosen Strände und wieder zurück.

Wer es sportlicher mag, radelt auf der Via Tuscolana hinauf zu den Castelli Romani und von Castel Gandolfo auf der Via Appia zurück nach Rom. Es gibt auch eine geführte Tour, bei der man mit dem Zug nach Castel Gandolfo fährt. Dann hat man die meisten Steigungen schon hinter sich.

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2 Gedanken zu „Rom mit dem Fahrrad entdecken: Ein unvergessliches Abenteuer!“

  1. Wenn man mit dem Fahrrad in die Castelli fährt, dann empfiehlt sich auf jeden Fall die Hinfahrt mit der S-Bahn (FL4 ab Termini) nach Frascati oder Marino. Von dort kommt man gut nach Rocca di Papa. Um etwas schieben kommt man auf den letzten Metern nicht drumherum, aber die Gegend zwischen Frascati, Grottaferrata, Marino, Rocca di Papa und Albano Glaziale ist wun-der-schön! Wer gut zu Fuß ist, lässt das Rad in Frascati stehen oder schiebt es nach Tusculum hoch. Die Stadt Tusculum (bzw. das, was davon übrig ist) ist älter als Rom, und die Aussicht vom Gran Sasso (bai klarem Wetter) bis zum Meer phantastisch!
    Ein weiterer Tipp für eine tolle Rad-Tagestour ist mit dem Zug nach Bracciano (FL3 ab Termini, Ostiense, Trastevere, Valle Aurelia oder San Pietro) und dann einmal über Trevignano um den Lago di Bracciano. Am Nachmittag zweigt man am Ostufer zum kleineren Lago di Martignano ab, wo ein Standbad im kristallklaren Vulkansee zum erfrischen einlädt. Von da kann man den kurzen Trip nach Anguillara Sabazia zum großen See zurückradeln, und in Anguillara mit herzlichem Blick auf den Sonnenuntergang über dem See in einem der leckeren Altstadtlokale den Abend ausklingen lassen. Ca. 10 Min zur Stazione Anguillara Sabazia radeln, und von da den Zug wieder zurück nach Rom nehmen (ca. 40 Min.)

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