Villa d'Este Tivoli Neptunbrunnen Neptune Fountain

Villa d’Este in Tivoli · Info und Fotogalerie

Villa d’Este geht auf den Kardinal Ippolito II d’Este im 16. Jahrhundert zurück. Er hatte die Idee, unterhalb seines in einem ehemaligen Benediktinerklosters entstandenen Palasts einen Garten anzulegen. Villa und Gärten wurden mehrmals umgebaut und verschönert und gingen später in Habsburger Besitz über. Franz Liszt komponierte hier seine Wasserspiele. Der Jardin de Tivoli in Paris und der Tivoli in Kopenhagen sind von Villa d’Este inspiriert. Die Villa gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Tivoli ist rund 30 Kilometer von Rom entfernt.

Der Palast der Villa d’Este

Der Palast der Villa besticht durch die Dekorationen und Bemalungen einer Reihe von Künstlern aus dem 16. Jahrhundert. Auf der Ebene des Eingangs von der Stadt befindet sich das „Appartamento Nobile“, die edle Wohnung. Vom Balkon des zentralen Salons habt Ihr einen herrlichen Ausblick über den Garten und das Tibertal bis zu den Monti Sabatini, den Sabatiner Bergen im Norden Roms.

Im unteren Stockwerk befindet sich das „Appartamento Inferiore“, die untere Wohnung, von der aus Ihr in den Garten hinabsteigen könnt.

Der Garten der Villa d’Este

Die meisten Besucher kommen zur Villa, um die zahlreichen Brunnen und Wasserspiele zu bewundern. Das Wasser wird von Fluss Aniene durch einen unterirdischen Kanal zur Villa geleitet, der beim Ovato Brunnen endet.

Der Ovato Brunnen liegt, von der Villa aus gesehen, auf der rechten Seite des hundert Brunnen Wegs – dem Viale delle cento fontane. Seinen Namen verdankt er seiner ovalen halbrunden Form. Er wird auch Tivoli Brunnen genannt.

Am anderen Ende des hundert Brunnen Wegs befindet sich der Rometta Brunnen – auch Rom Brunnen genannt. Hier war ein Panorama des antiken Roms wiedergegeben. Heute sind nur noch einige Teile erhalten. Auf der rechten Seite des Brunnens thront die Stadt Rom in Rüstung, darunter ein Schiff.

Im Zentrum unter dem hundert Brunnen Weg befindet sich der Drachenbrunnen. Die Drachen speien das Wasser in hohen Fontänen. Oberhalb des hundert Brunnen Wegs befindet sich der kürzlich restaurierte Kelchbrunnen – la Fontana del Bicchierone.

Wenn Ihr vom Ovato Brunnen weitergeht, kommt Ihr zum Orgelbrunnen. Die Orgel spielt ab 10:30 Uhr alle zwei Stunden. Unter dem Orgelbrunnen befinden sich Grotten und der imposante Neptunbrunnen. Dieser Brunnen erzeugt mit seinen Fontänen und Wasserfällen eine ständige frische Brise.

Unter dem Neptunbrunnen befinden sich drei Fischbecken und auf der anderen Seite öffnet sich der Blick auf das Tibertal. Im Garten befinden sich weitere Brunnen und jahrhundertealte Zypressen.

 

Die Öffnungszeiten der Villa d’Este

Die Villa ist montags geschlossen, wenn der Montag kein Feiertag ist. Die Villa ist am 25. Dezember und am 1. Januar geschlossen.
Im Sommer ist die Villa manchmal auch am Montag geöffnet. Außerdem bleibt die Villa an einigen Tagen von Juli bis Oktober auch am Abend geöffnet.

Im Übrigen gelten die folgenden Einlasszeiten – die Villa schließt eine Stunde später:

November – Januar 8:30-16:00
Februar 8:30-16:30
März 8:30-17:15
April 8:30-18:30
Mai – August 8:30-18:45
September 8:30-18:15
Oktober 8:30-17:30

Anfahrt zur Villa d’Este

Ihr könnt die Villa d’Este mit den Regionalbussen der COTRAL gut erreichen. Abfahrt ist in Rom von der Metrostation der Linie B Ponte Mammolo in Richtung Tivoli. Die Fahrtzeit beträgt rund 50 Minuten. Ihr könnt die Fahrkarte am Fahrkartenschalter der COTRAL kaufen für Hin- und Rückfahrt. Im Bus kostet der Fahrschein wesentlich mehr. Mit der Metrebuskarte benötigt Ihr ein Ticket für drei Zonen (Tageskarte BIRG).

Es gibt auch Zugverbindungen nach Tivoli vom Bahnhof Termini und vom Bahnhof Tiburtina. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr eine Stunde. Der Bahnhof Tivoli liegt allerdings etwas außerhalb und der Fußweg zur Villa beträgt rund 15 Minuten.

Kombination Villa Adriana und Villa d‘Este

Zwischen Rom und Tivoli, rund sechs Kilometer vor Tivoli, befinden sich die Überreste der Villa Adriana. Auch sie zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Hadriansvilla wurde im 2. Jahrhundert als Sommerresidenz des Kaisers Hadrian erbaut. Sie zählt zu den größten Palastanlagen, die je für einen römischen Kaiser erbaut wurden.

In der Anlage der Villa Adriana kann es im Sommer sehr heiß sein. Wir raten Euch daher, einen Sonnenschutz mitzunehmen.

Fotogalerie Orgelbrunnen und Neptunbrunnen

Fotogalerie Villa d’Este Garten und Brunnen

Abend in Villa d’Este


 

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